Wenn Kundinnen mich fragen, wie sie mehr sie selbst sein können, stelle ich ihnen zuallererst folgende Frage:

Wie bist du denn, wenn du (mehr) du selbst bist?

Da fängt nämlich schon die Herausforderung mit der #Authentizität an: 

Wenn du glaubst, dass du noch nicht ganz du selbst bist – dann nur, weil die ‘perfekte‘ Version von dir in deinem Kopf anders ist als die Version, die du wirklich bist. 
Problem dabei ist nur, dass du niemals jemand anders sein wirst! Du bist immer DU, in jeder Sekunde deines Lebens!

Was glaubst du also? Wie bist du, wenn du mehr du selbst bist?

Selbstbewusster?
Mutiger?
Glücklicher?
Stehst du mehr für dich und deine Bedürfnisse ein?
Authentischer?
Sagst deine Meinung, ohne Angst vor der Reaktion des Gegenübers?
Unabhängiger?
Ehrlicher?
Kennst deine Grenzen und hast keine Angst, sie zu kommunizieren?
Dankbarer?
Bessere Freundin, Mutter, Tochter, Schwester?
Achtsamer?
Vertrauensvoller?

Der Unterschied zwischen der Version von dir selbst, die du gerne wärst und der Version, die du aktuell bist – sind deine Ängste. Wenn meine Kundinnen (die allesamt schon spüren, dass das nächste Level wartet, aber einfach gerade noch nicht durchbrechen können) zum Beispiel gerne mehr für sich einstehen und ihre Meinung klar sagen möchten (und das wollen sie alle!), dann tun sie es bisher nur noch nicht, weil sie sich darüber Gedanken machen, wie das Gesagte ankommt – und was das in anderen auslöst.

Wir wollen ja niemanden verletzen. Wir meinen es ja eigentlich nicht böse. Manchen Menschen kann man sowas halt nicht sagen, die können damit nicht umgehen. Die würden das eh nicht verstehen.

ACHSO. Ist klar… 

Weil die Gefühle anderer ja soviel wichtiger sind, als die eigenen…

Weil es besser ist, nichts zu sagen – und damit seine eigene Wahrheit zu verraten…

Ich weiß noch zu gut, wie es sich angefühlt hat, jahrelang den Meinungen anderer Menschen Vorrang zu geben. Es allen anderen Recht zu machen, nur mir selbst nicht. Meine Gefühle, Bedürfnisse, Ideen wurden immer wieder ‘überfahren’ – mein Selbstwert war sowas von klein, Alta! Echt nicht cool! 

Solange, bis ich mal wieder im Coaching saß, weil ich die Schnauze sowas von voll hatte – und zu meinem Coach meinte: Ich will endlich zu 100% ICH sein – ich will mich nicht mehr verstellen, ich will sagen können, was ich denke, ohne dafür verurteilt zu werden. 

Ich hatte eine genaue Vorstellung davon, wie ich sein würde, wenn ich erstmal so wäre – und dann fragte mein Coach mich: 
‚Wer bist du denn, wenn du NICHT du bist?‘ 
…aäähhhh, naja. Ich bin ja schon ich, aber… 

F*CK! Da hab ich’s gerafft. Ich bin ich. Zu jeder Sekunde meines Lebens. Und wenn ich das Gefühl hab, dass ich nicht ich selbst bin, dann bin ich’s trotzdem – ich wäre nur lieber anders. 
Da war sie. Die Erlaubnis, mich genau so ANZUNEHMEN, wie ich bin. Und so bin ich bis heute – einfach ich selbst!

Möchtest du wissen, wie du das auch schaffst?

Wie du lernst, dich selbst so anzunehmen, wie du bist?

Indem du ehrlich zu dir selbst und zu anderen Menschen bist.

Indem du sagst, was du WIRKLICH denkst – und nicht aus falscher Rücksichtnahme deine eigenen Werte und Ideale immer und immer wieder verletzt.

Und im Business?

Indem du das sagst, was gesagt werden muss – nicht das, was du glaubst, was die Leute hören wollen!

So bist, wie du mit deinen engsten Vertrauten bist.

Einfach das tust, was du tun würdest, wenn keiner zuschaut und du frei von Angst vor Verurteilung bist.

Erfordert das Mut? Klar!

Ist es optional? AUF KEINEN FALL!

Nicht, wenn du wirklich du selbst sein willst – und zwar in allen Lebenslagen. Nicht nur mit den Menschen, denen du vertraust.

Und erst recht nicht, wenn du authentisch selbständig sein willst und dir was aufbauen möchtest, was dir Spaß macht und deiner Persönlichkeit entspricht.

Authentizität ist bedingungslose Selbstannahme.

Und wenn ich in einem Restaurant den Teller ablecken will, weil die Soße so lecker schmeckt – dann mach ich das! (Ich hab’s sogar in meinen Instagram Stories gepostet!) #omg

Also – wer bist du, wenn keiner zuschaut?

Sei die Person.

Sei einfach DU.

Und denk immer daran:

Du kannst. Ende der Geschichte.

Ich liebe dich.
Theresa
❤️